CW plaudert


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Tage wie dieser…

könnten besser nicht sein!

Kennt ihr das? Da ist so ein Tag, der könnte werden wie alle anderen, und dann fügt sich alles wunderbar zusammen, zu einem dieser bemerkenswerten Tage, die man festhalten will. Die man an Tagen, die nicht so recht in Schwung kommen wollen, gerne aus dem Hut zaubern würde, was wohl leider selten gelingt.

Man kann es natürlich auch so machen, andere damit zu bombardieren und es einfach mal im Blog festhalten.

Ich war in München. An sich nichts besonderes, ich bin da öfter mal. Über die letzten Jahre hab ich nicht nur meinen ‚Frieden‘ mit München gemacht, sondern die Stadt und ihre Bewohner 😉 sogar ein bisschen lieb gewonnen.

München, Königsplatz, Lenbachhaus, Fahrräder - passt!

München, Königsplatz, Lenbachhaus, Fahrräder – passt!

Gestern nun hat es mit einem sehr spontanen Treffen mit einer lange nicht mehr gesehenen Freundin geklappt, ein kleiner Spaziergang durch die Stadt, schließlich im Biergarten gelandet und zwei Stunden dem Plausch verfallen. Sind sie nicht grandios, diese besonderen Menschen, die man lange nicht gesehen hat, mit denen man lange nichts geteilt hat und beim Wiedersehen knüpft man sofort wieder miteinander an, wie wenn kein Tag vergangen wär? Einfach nur toll.

Und weil es gar so schön war, wir beide Zeit hatten, sind wir noch zusammen ins Lenbachhaus. Ausgiebig. Jahreskarte kaufen, unbedingt! Und wie perfekt hat das zum Tag gepasst, gemeinsam durchs Museum schlendern, über Exponate diskutieren, sich austauschen, Vorlieben und Abneigungen entdecken, Neues erfahren.

Ich kann mich nicht dran satt sehen - und fotografieren, am 'Wirbelwind' von Olafur Eliasson

Ich kann mich nicht dran satt sehen – und fotografieren, am ‚Wirbelwind‘ von Olafur Eliasson

Dramatisches Licht im Garten des Lenbachhauses

Dramatisches Licht im Garten des Lenbachhauses

'Wolkenstudien' von Johann Georg von Dillis

‚Wolkenstudien‘ von Johann Georg von Dillis … für Sibylle 😉

Tja, und als ob das doch nicht schon genug für einen bemerkenswerten Tag wäre, wurde er noch abgerundet vom ersten Treffen der Iron Blogger München …

Die 'eisernen Blogger' im Augustiner Bürgerheim ... mehr dazu, einfach im Blog weiterlesen :-)

Die ‚eisernen Blogger‘ im Augustiner Bürgerheim … mehr dazu, einfach im Blog weiterlesen 🙂

 

…und am nächsten Tag, der nicht so läuft wie dieser, werde ich mal in meinen Blog spicken, vielleicht kann ich mir dann vorstellen, dass … 😉

 

 

 

 


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Lenbachhaus – Tweetup zur Neueröffnung

Das war er also, mein erster Tweetup (#kukon), organisiert (und hier erklärt) von den Kulturkonsorten und dann gleich zu diesem tollen Anlass, der Eröffnung des ‚Neuen‘ Lenbachhauses!

Und da ich immer gerne das Résumé vorwegnehme: auch einen Tag später, nach erster Verarbeitung von Fotos und Eindrücken ist meine Begeisterung ungebrochen. Dann will ich mal der Reihe nach loslegen, warum das so ist.

Ich gehörte zu einem ca. 25köpfigem Grüppchen auserwählter Twitterer, das allein war schon einen kleinen Freudenhüpfer wert!

Alles hat geklappt, die Bahn ist gefahren, das Smartphone und sein Akku haben tapfer durchgehalten, der ein oder andere Tweet ist trotz schlechtem Netz, sogar mit Fotoanhang rausgegangen und ich glaube die Kunstwerke haben uns unbeschadet überstanden 😉

Ganz großen Dank an Matthias Mühling, der uns unterhaltsam, informativ, spannend, humorig, geduldig durch die Ausstellungsräume führte, auch wenn er immer mal wieder unentspannte Momente hatte, ob dieser Gruppe Menschen, die ihren Blick (vermeintlich!) mehr auf ihre elektronischen Geräte gerichtet hatte, denn die Kunst. Ich behaupte einfach mal, dass nicht nur die meisten von uns wiederkommen werden, um sich voll und ganz den Exponaten zu widmen, sondern sicher auch andere dazu animiert haben das neue Lenbachhaus zu besuchen.

Die Architektur des Anbaus. Was soll ich sagen. Es ist ja schon einiges (durchaus kritisches) darüber geschrieben worden und vieles wird folgen. Mir gefällts. Ich mag die klare geometrische Form außen, das Gold mag protzig-prunkvoll erscheinen, aber immerhin befinden wir uns in München, im Schatten des Königsplatzes, wo, wenn nicht dort? Mir gefällt, dass sich der Neubau deutlich abhebt von der historischen Villa Lenbachs, ich finde es klasse gelöst, Teile der Villa in den neuen Trakt zu integrieren, und die Ruhezone Garten wurde dem Museumsbesucher erhalten.

Die Ausstellungsräume sind – hach – wunderbar mutig und passend, farbig gestaltet. Faszinierend zu sehen, wie wohl das Auge sich fühlt, wenn es nicht immer auf blendendes Weiß trifft, und um wieviel mehr ein Gemälde in seinen Farben strahlt vor schwarzem Hintergrund. Den Bildern ist – auch in ihrer angenehm lockeren Hängung – ein ausnehmend schöner Rahmen gegeben.

Für mich war dieses Tweetup ein rundum gelungenes Event, das Lust auf mehr gemacht hat, mehr Lenbachhaus, mehr Kunst, mehr Museen, mehr netzwerken, mehr Events … keep them coming!

Mehr Fotos, hier: http://bit.ly/15f3wM6