CW plaudert


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Blog-Umzug – aus cwplaudert wird claudiaplaudert

Liebe Leser,

lange habe ich mit mir gekämpft, ob ich meinen Blog in ein ‚eigenes Leben‘ entlassen soll, nun ist es soweit. Die Entscheidung wurde nicht nur getroffen, sondern in

Alles verpackt! Der Umzug kann beginnen!

Alles verpackt! Der Umzug kann beginnen!

den letzten Tagen ruckzuck umgesetzt. Da ich den Blogumzug als Projektarbeit im Rahmen einer zweimonatigen Weiterbildung im Bereich Online Marketing mache, habe ich tatkräftige Unterstützung. Nichtsdestotrotz versuche ich soviel wie möglich alleine zu stemmen, schließlich muss ich mich nach Abschluss der Ausbildung alleine im Webdschungel zurecht finden.

Ein Webhosting-Provider wurde gefunden, eine Domain freigeschaltet, WordPress installiert, die Artikel übertragen.

Nun geht es an die Feinarbeiten. Beim Übertragen hat es einige Bildverknüpfungen zerschossen, einige Artikel und Mediadateien doppelt übertragen, das neue Theme muss angepasst, das ein oder Plugin installiert werden und und und.

Was eben alles bei einem Umzug so anliegt. Eines nach dem anderen. Ich bitte also um Geduld und nehme Tipps und Tricks gerne entgegen!

Bevor drüben bei www.claudiaplaudert.de nicht alles zu meiner Zufriedenheit konfiguriert ist, wird dieses Blog offen bleiben. Der Plan (oh je, wir wissen ja alle wie das bei mir mit den Plänen so ist 😉 ) sieht vor, in den kommenden zwei Wochen den Umzug vollendet zu haben.

Wie ich das mit den Permalinks, Abonnenten, RSS-Feed und was ich sonst alles jetzt noch nicht sehe, löse – eine Herausforderung, der ich mich wohl stellen muss. Und nicht zu vergessen, der stets schon freitags besorgte IronBlogger-Bot, dessen, in meiner Fantasie, vor Panik schweißnasse Tentakel ins Leere laufen und verzweifelt nach Inhalt suchen werden.

Da hilft nur eines: erst mal ein entspanntes Wochenende und Montag wird das Projekt neuer Blog auf eigenem Webspace Schritt für Schritt weitergeführt.

In diesem Sinne: Das Leben bleibt spannend und eine Herausforderung!

...so sollte es dann aussehen! :-)

…so sollte es dann aussehen! 🙂


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Reisen – ein Blogstöckchen und 11 Antworten

Hui, da kam ein Stöckchen geflogen, ein Reise-Blogstöckchen, wie schön. Allerdings auch ganz schön anspruchsvoll, soll ich doch 11 Fragen beantworten, die sich Sonya von Soschy on tour ausgedacht hat. Und sobald ich einmal anfange übers Reisen nachzudenken, komme ich vom Hölzchen aufs Stöckchen 😉

1. Wohin hat dich deine erste Reise geführt und was ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Bei meiner ersten Reise, die ich alleine unternommen habe, war ich sechzehn und bin in den Sommerferien für vier Wochen nach Tirol ins Stubaital gefahren. Wenn ich heute darüber nachdenke war das sicher ein eher ungewöhnliches Reiseziel für eine sechzehnjährige – vier Wochen Urlaub in den Bergen, wie bin ich nur darauf gekommen? Es war fantastisch. An was ich mich besonders erinnere? Da ich ja viel Zeit hatte und nicht ständig irgendwelche Bergtouren unternehmen konnte, hab ich mich so gut es ging bei meinen Gastgebern nützlich gemacht. Ein- zweimal die Woche wurden Eier von einem weit oben am Berg gelegenen Hof abgeholt. Knapp 300 Höhenmeter, eine halbe Stunde rauf und wieder runter. Wenn ich heute zu Besuch dort bin, dann ist das für mich schon fast eine Halbtagestour, bei der ich mich freue auf besagtem Hof anzukommen und die Aussichtsterrasse der Jausenstation mit tollem Blick auf die Stubaier Berge voll auszukosten!

Blick von Kartnall (Neustift/Stubai) zum Zuckerhütl

Blick von Kartnall (Neustift/Stubai) zum Zuckerhütl

2. Was muss eine perfekte Reise für dich haben?

Erinnerungswerte Begegnungen und ich-möchte-schreien-vor-Glück-Momente.

3. Wo möchtest du auf keinen Fall hinreisen und warum?

Absolut ausschließen möchte ich nichts, und manche Ziele schließe ich eher temporär aus z.B. wegen politischer Unruhen, Kriegszuständen, großer Armut, Hungersnöten in der Bevölkerung oder ähnlichem. Wenn ich beschließen würde in solche Gebiete zu fahren, dann nicht zum Zweck des Reisens, sondern um zu helfen. Das hat sich allerdings in meinem Leben (noch) nie ergeben.

4. Welches Reiseerlebnis (Tourenerlebnis) hat dich besonders geprägt?

Kein einzelnes Ereignis, sondern dass ich ‚aufhören‘ kann, wenn nichts mehr geht. Mir wurde dazu schon fehlender Ehrgeiz attestiert, aber für mich hat es mehr mit Vernunft zu tun und Mut es zuzulassen. Es kann passieren, dass ich 50m unterm Gipfel aufgebe, weil ein heftiger Sturm mich nur kriechend den Gipfel erreichen lassen würde oder wie in früheren Zeiten beim Kajakfahren mitten im Fluss abbrechen, weil mir klar wurde, dass der Fluss zu schwer  für mich ist. Wenn ich feststelle, dass eine Aufgabe mich mehr als an meine Grenzen bringt, konditionell, vom technischen Schwierigkeitsgrad her, meiner Angstschwelle, meines Könnens, meines Vertrauens in mich … dann kann ich es lassen, auch wenn ich schon mitten drin stecke. Ich bin gut darin einen Notausstieg zu finden 😉

5. Was war die eindrucksvollste Begegnung, die du auf einer Reise hattest?

Offene, gastfreundliche, hilfsbereite Menschen zu treffen.
Eine besondere Begegnung, an die ich mich immer erinnern werde, hatte ich im Monument Valley in Utah/USA. Im Dezember 1998 bin ich eine Woche alleine zu den National Parks im Südwesten der USA gefahren. Eine Reisezeit, in der kaum jemand unterwegs ist, selbst den Grand Canyon hat man nahezu für sich. Im Monument Valley war ich früh am Morgen und kein anderer Tourist weit und breit. Damals konnte das Tal nur im Jeep mit einem Navajo als Guide befahren werden und ich wollte das unbedingt machen. Nach ein paar Preisverhandlungen fand sich ein Guide, der nur für mich die Tour fahren würde.

Monument Valley

Monument Valley

Nicht gerechnet hatte ich damit, dass mich unterwegs auf einmal eine Panik befallen würde, dass ich so ganz allein war, ohne dass jemand wusste wo ich bin, mich niemand so schnell vermissen würde und an all die Dinge denkend, die man alleinreisenden Frauen so eintrichtert. Der Navajo neben mir im Auto musste diese Panik gespürt haben, auch wenn ich sie versuchte zu unterdrücken. Was macht dieser verrückte Typ? Er fährt tiefer ins Tal hinein, offroad an eine versteckte einsame Stelle und lässt mich aussteigen. Geht ein Stück mit mir hinter diese wundervollen roten Felsen und erzählt mir eine Geschichte aus seiner Kindheit und wie sie als Kinder genau an dieser Stelle immer spielten und in den Formationen der Felsen Tiere, Geschichten, Dinge entdeckten. Er führte mich zu einem Felsen, der aussah wie ein Phallus, sah sich mein aschenes verängstigtes Gesicht an, klopfte sich vor Lachen auf die Schenkel und sagte nur ‚everything in life is just imagination, so is fear‘. Danach folgte die wohl schönste Privatführung durch das rote Land der Navajos, die man sich vorstellen kann.

6. Was sind deine größten Sorgen und Ängste auf Reisen und wie überwindest du sie?

Meine Ängste haben sich sicher über die Jahre und mit der Erfahrung geändert. Dennoch bleiben immer die ersten Schritte der Reise, die mir Angst machen. Teilweise unsinnige Sorgen, die mein Gehirn aber nicht ausschalten kann. Ist das Gepäck da, finde ich zum Hotel, klappt alles mit dem Auto, die ersten Kilometer im Mietauto durch fremdes Terrain, wie finde ich mich zurecht usw.

Crossing Chicago

Crossing Chicago

Ich habe mir angewöhnt den Beginn einer Reise im Kopf in kleine machbare Schritte einzuteilen. Das funktioniert super (für mich). Diese Überlistung geht dann so: Gepäck ist eingecheckt, ich sitze im Flieger – Schritt 1 alles ist prima, Landung, Gepäck ist da – Schritt 2 alles paletti, zur Mietautostation kommen – Schritt 3 hey, klappt doch, usw.

7. Mit welcher bekannten Person (Historisch, “Promi”, Fantasiefigur) würdest du gerne mal eine Reise unternehmen? Wo würdet ihr hinfahren?

Ich würde völlig unspektakulär gerne eine ganz persönliche Führung durch Wien mit Daniel Kehlmann und Thomas Glavinic machen.

8. Auf welchen Ausrüstungsgegenstand kannst du auf deinen Reisen auf keinen Fall verzichten?

Ich kann auch kurz: Taschenmesser! …naja, um ehrlich zu sein, das Smartphone hätte ich auch gerne dabei 😉

9. Was war das Leckerste und was das Ekligste, dass du auf einer Reise gegessen hast?

Nirgends hab ich so gute Falafel wie in Israel bei Straßenhändlern gegessen. Nichts Ekliges so far! Lucky me 🙂

10. Wie würdest du einen Reisemuffel davon überzeugen, dass Reisen großartig ist?

Gar nicht. Das wäre so wie einem Lesemuffel ein Buch zu schenken. Jedem das Seine! Wenn ich jemanden mit meinen malerischen Geschichten von Reisen oder Touren nicht animieren kann, selber schuld 😉

11. Wenn du nur noch einen Monat reisen könntest, was würdest du tun?

Neeeee, an sowas wollen wir gar nicht denken!

Hui, und jetzt kommt der schwierige Teil, 11 Fragen überlegen und wem ich sie zuwerfen werde.

Hier kommen meine 11 Fragen:

  1. Wer ist Dein bester Reise-Buddy?
  2. Wohin ging Deine erste Flugreise?
  3. Bist Du schon alleine gereist, wenn ja: wohin, wenn nein: wo könntest Du Dir vorstellen hinzureisen?
  4. Welche Literatur liest Du auf Reisen am liebsten?
  5. Bist Du schon einmal wegen eines Buches/Autors/Films in ein Land gereist und wohin?
  6. Wie bereitest Du Dich auf eine Reise/Tour vor?
  7. Hast Du schon mal eine Begegnung mit einem gefährlichen Tier gehabt?
  8. Was war Dein lustigstes Fremdsprachenerlebnis?
  9. Gibt es eine Stadt, die Dir besonders gut gefallen hat und warum?
  10. Hast Du ein Land/eine Gegend bereist, in der Du Dir wünschen würdest zu leben und warum?
  11. Gibt es eine Traumreise/-tour in Deinem Leben oder hast Du sie gar schon gemacht?
Unterwegs auf der meiner Traumreise - Death Valley, California

Unterwegs auf meiner Traumreise – Death Valley, California

Ich weiß, dass ich das Stöckchen jetzt natürlich jemandem zuwerfen müsste, stelle aber fest, dass ich in der Blogosphäre der Reise/Tourenblogs gar nicht so verwurzelt bin. Ich mach es also so: wer immer meine wohl überlegten und mit echtem Interesse ausgewählten Fragen beantworten will, der schnappe sich das Hölzchen und mache ein Stöckchen daraus!

Und natürlich freue ich mich darüber, wenn ich dann auch davon erfahre, entweder z.B. als Kommentar hier oder auf Twitter unter @seeuucw.


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2014 – Und los gehts!

Letztes Jahr, im April 2013 wurde dieses Blog ins Leben gerufen, weil ich mir selber eine Plattform für meine vielseitigen Interessen geben wollte. So ganz persönlich und mit viel Spaß an der Sache. Seit Juli bin ich eisern bei den IronBloggern München und das ist eine ganz prima Idee! Denn nicht nur braucht der Mensch hin und wieder dann doch einen Schubser, um ‚dran zu bleiben‘, darüber hinaus habe ich viele interessante Menschen und ihre Blogs, Ideen, Lebensanschauungen… kennenlernen dürfen!

…und weil ich eben wirklich Freude am Schreiben und Teilen meiner nicht immer kleinen, aber meist persönlichen Erlebnisse habe und ich es, so leid mir das tut, darüber hinaus trotz guter Vorsätze, nicht schaffe allen lieben Freunden, Bekannten, inspirienden Begegnungen, eben irgendwie jedem persönlich ein wunderbares, spannendes, mit neuen Energien gefülltes Neues Jahr zu wünschen, lass ich Euch alle an meinem Start in ein hoffentlich grandioses 2014 teilhaben.

Mein Jahreswechsel war ungewöhnlich, mal was ganz anderes und in einer ruhigen positiven Ausgeglichenheit ermutigend. Mit einem simplen Wort: schön. Beim Sichten der Fotos ist mir aufgefallen, dass – wie so oft und immer mal wieder erwähnt – mein Plan,  Fotos vom Feuerwerk zu machen, nicht aufgegangen ist. Herausgekommen sind stattdessen Bilder, bei denen ich mir die Freiheit nehme sie vollzupacken mit Symbolik – passend zum Jahresneustart – und ja, ein bisschen Kitsch darf dabei sein!

Blick in die Weite, den Überblick behalten, Nebel verschleiert das Unwichtige, Blick aufs Detail, fokusiert, die wichtigen Dinge liegen direkt vor dir, manchmal ist das Glas leer … um Platz für etwas Neues zu schaffen, genieße!, Vergänglichkeit, allein – gemeinsam, neuer Tag, der Horizont öffnet sich, neue Blickwinkel, Neues erwartet dich!

 


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In eigener Sache: Warum ich gerade (relativ ;-) ) ‚Social Media-leise‘ bin

Meine IronBlogger-Kollegen werden es vielleicht registriert haben, letzte Woche durfte ich auch endlich mal einen kleinen Obulos in die Trinkkasse einzahlen – es gab keinen Artikel hier im Blog.

Nachdem ich nun doch schon eine ganze Weile ohne Job bin (ja, ich bekenne mich schuldig und nein, nicht (mehr) wirklich freiwillig, ich will gerne arbeiten und nehme Tipps dankbar an!) habe ich beschlossen meine Zeit zu nutzen um …mal was Neues zu lernen. Klar ist das irgendwie auch eine Flucht vor der etwas frustrierenden Jobsuche, aber – die Hoffnung stirbt zuletzt 😉 – vielleicht kommt doch etwas Produktives dabei heraus.

Zumindest kann ich soviel sagen: es geht mir gut dabei, und das klingt allemal vielversprechend!

Seit vier Wochen pendele ich nun also zwischen Augsburg und München – wie so viele andere – und sitze im Unterricht. Von 8 bis 16 Uhr. Das bedeutet für mich, die Nacht endet um halb sechs. Ich lerne ein klein wenig etwas über die Adobe-Programme Photoshop, Illustrator und InDesign, als Basis für einen daran ansetzenden Online-Marketing-Kurs. Mal vom frühen Aufstehen abgesehen ist natürlich auch das stundenlange Konzentrieren in einer schulischen Situation auf ein mir komplett neues Themenfeld anstrengend. Aber eben auch spannend. Spannend weil ich wieder neue – oder vergessene, verloren geglaubte – Seiten in mir entdecken kann, spannend sich dieser Herausforderung zu stellen und sie gar zu meistern und immer spannend etwas Neues zu lernen!

Ein Nachmittag Fotoworkshop - das Aha-Erlebnis des Tages: ich habe endlich die RAW-Einstellung an meiner Kamera entdeckt!

Ein Nachmittag Fotoworkshop – das Aha-Erlebnis des Tages: ich habe endlich die RAW-Einstellung an meiner Kamera entdeckt!

So bin ich abends nun meistens entsprechend müde. Kochen, wenigstens kurz in meine Social Media Kanäle hineinschauen, auch mal den TV einschalten und das war es auch schon. Eine große Unternehmung, langes Aufbleiben, mehr als zwei Abende gemütlich Freunde treffen, ist einfach nicht drin. Somit gibt es wenig Stoff um einen Blogartikel zu füllen – und ein paar Ansprüche stelle ich an mein Blog schon. Pinterest, Google+ oder gar Twitter bleiben völlig auf der Strecke, nur Facebook wird ein wenig gefüttert, weil es für mich (neben dem Blog) der wichtigste Kanal ist.

Bis Mitte Januar will dann auch noch eine Projektarbeit erstellt sein, und wer mich kennt, weiß, dass ich das mit entsprechend hohem Anspruch angehen und die winterlichen Wochenenden wohl weitgehend dafür einsetzen werde.

Jede noch verbleibende freie Minute werdet ihr mich … na? … irgendwo draußen finden  🙂

…und Dienstag freue ich mich auf das zweite Treffen der Münchner IronBlogger, bei dem unsere Kasse zur Hälfte geleert werden wird. Die andere Hälfte wollen wir spenden, was ich eine tolle Sache finde!

…und seit kurzem gibt es uns auch auf Twitter https://twitter.com/IronBloggerMUC


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Das erste Mal – Barcamp – stARTcamp – Blogparade

Blogparaden mag ich, Barcamps hab ich endlich dieses Jahr zum ersten Mal besucht, stARTcamps sind der Hammer! Die Blogparade von Stefan Evertz bietet somit eine perfekte Gelegenheit das zum Ausdruck zu bringen.

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Die Entstehung von Barcamps konnte ich während meiner Zeit beim O’Reilly Verlag mitverfolgen, gab es doch 2012 bereits die 10. Auflage des legendären FOO Camps (Friends of O’Reilly), das ja irgendwie die Grundlage für kommende Barcamps war. Spannend fand ich das Konzept damals schon, inhaltlich hat es mich als im Vertrieb Arbeitende nicht wirklich tangiert, vermutete ich dort (wohl zu recht) hauptsächlich Nerds, Geeks, Techies.

So wurde es April 2013 bis es schließlich zu meiner ersten Teilnahme an einem Barcamp kam. Und wie bei Tanja handelte es sich um das stARTcamp München.

Der Mann mit Hut (Frank Tentler) begegnete mir dann noch öfter 😉

Ich gestehe, dass ich mich nicht so wirklich wohl bei dem Gedanken gefühlt habe, an einem ‚Kultur‘-Camp teilzunehmen, ohne jemanden zu kennen, ohne in der Kulturbranche zu arbeiten, mit Vorurteilen gegen die vermeintlich elitäre Münchner Kulturszene und … ohne Twitteraccount!

Es kam alles anders!

Und dass alles anders kam, hat viel mit dem Prinzip von Barcamps zu tun. Ein paar Barcamps später kann ich nur jedem raten, der ähnliche Bedenken haben sollte, werft sie über Bord, überwindet die Anfangsängste und nehmt teil!

Nichts an einem Barcamp (stARTcamp, Twittercamp, Buchcamp…) ist elitär. Jeder, der Interesse am Thema hat wird herzlich willkommen geheißen, Kontakte werden schnell geknüpft, spätestens nach den ersten Sessions steht kein Mauerblümchen mehr herum, es ist für jeden irgendeine spannende Session dabei und verpflegt wird man auch noch!

Was mich am meisten gefesselt hat am Prinzip Barcamp ist die offene Atmosphäre. Man kommt zusammen um sich auszutauschen, keiner hält sich zurück mit Tipps, Tricks und Informationen. Jeder kann sich einbringen, alte Hasen versorgen Frischlinge mit Tipps, Neulinge bringen frischen Wind und neue Fragestellungen mit, Gleichgesinnte verstricken sich in Diskussionen um bessere Lösungen, Neuanstöße werden gegeben, Altbewährtes geteilt, Konkurrenzdenken hat hier nichts zu suchen.

Stefan Evertz auf dem Twittercamp Köln

Stefan Evertz auf dem Twittercamp Köln

Session auf dem stARTcamp Ruhr York

Session auf dem stARTcamp Ruhr York

Session-Atmosphäre - Ilias Ntais stARTcamp Köln

Session-Atmosphäre – Ilias Ntais stARTcamp Köln

Twittern, stricken, lernen - Multitasking auf dem Yarncamp

Twittern, häkeln, lernen – Multitasking auf dem Yarncamp

Für mich persönlich hatte das stARTcamp München ein paar tolle Nachwirkungen. Mit meinem endlich angelegten Twitteraccount hatte ich die einmalige Gelegenheit bereits zwei Wochen später an meinem ersten Tweetup zur Neueröffnung des Lenbachhauses teilzunehmen, mein Blogbeitrag zum stARTcamp München hat mich veranlasst ein neues Blog zu starten, zudem lernte ich (neben vielen anderen tollen Menschen!) Sonya Schlenk kennen, die im Sommer diesen Jahres die Münchner IronBlogger Gruppe ins Leben gerufen hat und so wie es aussieht, bin ich inzwischen vom stARTcamp-Virus befallen.

Noch hab ich mich zwar nicht dazu überwinden können einmal selber eine Session zu halten (ich hoffe alle Veranstalter mögen mir das verzeihen), dafür in den folgenden fünf Monaten noch fünf weitere Barcamps zu unterschiedlichen Themen besucht. Und ja, ich hab auch eine echt miese Erfahrung gemacht, was daran lag, dass sich die Veranstalter nicht so recht zwischen dem Format Barcamp und Konferenz entscheiden konnten und keine echte thematische Klammer vorgegeben war.

Mein Highlight wird wohl das stARTcamp Ruhr York bleiben, weil dort einfach alles gepasst hat.

Aber ebenso nicht missen möchte ich das Twittercamp in Köln, das wunderbare stARTcamp Köln und das erste Yarncamp in Frankfurt, das so einen ganz eigenen Charme hatte und das – sorry, schwer zu toppen – neue Maßstäbe des Barcamp-Caterings setzte.

Meinen Plan alle vier stARTcamps dieses Jahr zu besuchen konnte ich leider nicht verwirklichen, bei Wien musste ich passen, aber ich bin sicher, dass es weitere Gelegenheiten geben wird! Der Termin für München ist bereits vorgemerkt: 10.Mai 2014 im Literaturhaus!

…und der Virus wird so schnell nicht bekämpft werden!

…und was noch so zu einem Barcamp dazugehört in Fotos

Einchecken…

Vorstellungsrunde, die auch ganz unterhaltsam ablaufen kann 😉

Der spannende Moment, die Sessionwall

Verpflegung/Mittagspause

Bunte Vielfalt

Ein Event…

Sam Greb

Der Vergraemer

Der Vergraemer

Winke winke!


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Iron Blogger München: Das Erste!

Das sind wir. Die Iron Blogger München. Nein, natürlich nicht alle, laut Organisatorin Sonya sind wir nach gerade mal einem Monat schon 40 Teilnehmer. Und jeder, der nur ansatzweise ein wenig Vorstellungskraft einsetzt, kann dem Foto entnehmen, dass es sich allemal lohnt dabei zu sein. Denn soviel geballte Blogger-Unterhaltungs-Austausch-Info-Vieseitigkeits-…-Power muss erst mal getoppt werden!

Was soll ich noch sagen? Ein fantastischer Abend, eine bunte Vielfalt an interessanten Menschen, eine sehr nette Kneipe, bei der wir als Bloggertruppe persönlich begrüßt und herzlich eingeladen wurden wiederzukommen, gutes Essen und viel zu wenig Zeit, um mit allen wenigstens mal kurz zu reden.

Das schönste: wir fangen ja gerade erst an uns kennenzulernen, und so ein Erfolg beim ersten Mal schreit geradezu nach dem zweiten, dritten… Bierchen in der Runde.

Tolle Sache das mit den Iron Bloggern, online wie offline, großes Danke! an Sonya, die mit ihrem Engagement die Münchner Gruppe ins Leben gerufen hat!