CW plaudert


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Lesetipp – Im Licht von Apfelbäumen

Das muss jetzt gleich raus. Das sitzt noch in den Knochen, weil ich es gerade fertig gelesen zur Seite gelegt habe.

‚Im Licht von Apfelbäumen‘ (The Orchadist) von Amanda Coplin.

Es gibt Geschichten, die sind genau das, Geschichten. Sie spielen in einer anderen Zeit  und zu Beginn des Lesens ist man sich erstmal gar nicht bewusst, dass man sich nun auf eine andere Zeitebene einstellen sollte. Aber vielleicht ist das auch gar nicht nötig, vielleicht wird man so oder so in den Bann gezogen, erst ohne es zu merken, später überrascht realisierend, dass es das Hier und Jetzt auch noch gibt.

Wir begeben uns ins ausgehende 19./beginnende 20. Jahrhundert, wo im Nordosten der USA das tragische Leben des Obstplantagenbauers Talmadge seinen Lauf nimmt. Schicksalsschläge scheinen sein Leben zu begleiten, aber irgendwie scheint er sie durch seine einsame, wortkarge, wohl auch etwas feige Art selber auszulösen. Man ist immer wieder versucht ihn zu schütteln, ihm begreiflich zu machen, dass er nicht alles einfach geschehen lassen sollte, aber gerade als er die Dinge selber in die Hand nimmt, löst er damit nur noch mehr Schmerz aus. Mit so vielen schönen Worten uns die Geschichte von der Autorin erzählt wird, so gefangen sind Talmadge und die wenigen zu seinem Leben gehörenden Personen in ihrer traurigen Sprachlosigkeit.

Viel wird nicht erklärt, zu den Schicksalen, die uns im Buch begegnen, aber erfahren tut der Leser alles, das Ausmalen findet in der Phantasie statt, die Personen werden vom Leser mitgestaltet, der Text gibt den Raum dazu. Wir können unsere eigenen Sympathien zu den Protagonisten aufbauen, oder es lassen. Es bleibt eine Geschichte, wie sie hätte sein können oder eben auch nicht.

Mich hat sie für zwei Tage in eine andere Welt entführt und auf besondere Art berührt, ein bisschen traurig gemacht, aber versöhnlich zurückgelassen – es ist eben ’nur‘ eine Geschichte!

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Einkaufen der besonderen Art – Kaufhaus Konrad

Mein Beitrag zu ‚Buy local’…

Yep, ich mach mich für so'nen Artikel auch mal zum Affen ;-)

Yep, ich mach mich für so’nen Artikel auch mal zum Affen 😉

Anlass für diesen kleinen Artikel – den ich übrigens schon längst mal geschrieben haben wollte – war die Suche nach so einem Abfluss-Pump-Dingens (folgende Begriffe hab ich dazu noch gefunden: Saugglocke, Pömpel, Pümpel, Gummistampfer…). In unseren Innenstädten ist es heutzutage ja nahezu unmöglich einfachste Haushaltswaren oder gar Heimwerkermaterialien zu finden, wenn man mal von ‚Schöne-Dinge-Schnickesschnackes‘ absieht. Die großen Kaufhausketten haben ihr Sortiment so drastisch reduziert, dass ich mich manchmal frage, wer dort überhaupt noch irgendwas zum Kaufen findet. Um nun an sowas wie dieses Pumpding heranzukommen, müsste ich normalerweise zu einem Baumarkt auf die ehemals grüne Wiese rausradeln oder bei diesem ‚wir haben alles‘-Online Händler, dessen Namen wir nicht sagen dürfen, bestellen, wenn wir nicht…

…ja wenn wir nicht in unserem Stadtteil das wunderbare kleine Kaufhaus Konrad hätten.

Das Kaufhaus Konrad mutet schon ein wenig nach einem Überbleibsel aus längst vergangenen Tagen an. Zum Glück! Ein Kleinod! Es hat sich bei mir schon beinahe zu einem Standardspruch entwickelt, wenn mich jemand fragt ‚wo kriegt man denn …ein Abflusssieb, einen Wasserkocher, Nähzeug, Schraubenzieher, Bügeleisen, Toaster, Schulhefte, Bratpfanne, Staubsaugerbeutel, Knöpfe, Sicherungen, Wäscheleinen und und und her‘? zu sagen ‚guck doch mal beim Kaufhaus Konrad.

Klar war mein erster Gang auf der Suche nach dem Pömpel (was für ein schnuckeliges Wort für dieses Dingens 😉 ) dort erfolgreich. Ein bisschen ‚rumgebummelt‘ bin ich auch noch, schon weil ich es mag, in dem Krimskrams immer wieder Neues, Nützliches oder völlig Überflüssiges zu entdecken.

Ich finde es toll, dass es so ein ‚Kaufhaus für alles‘ noch gibt, da ist das Einkaufen im Stadtteil nicht nur praktisch, sondern auch ein bisschen nostalgisch und macht Laune.


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Ein stibitztes Lese-Blogstöckchen #buchstöckchen

Ja, ich habs mir stibitzt, das #buchstöckchen von Wibke, das ist aber auch zu verlockend. Fragen zum Lesen, über Bücher, das ist ja wie wenn eine Schüssel voller Erdbeeren vor mir steht und ich dürfte keine nehmen, pfff. Also greif ich einfach mal zu. Was so ein Blogstöckchen ist und wozu es gut ist – außer, dass es Spaß machen sollte – kann man hier beim Ausgangsartikel von Sinn und Verstand nachlesen.

…und schon gehts los!

Welches Buch liest Du momentan?

Warum liest Du das Buch? Was magst Du daran?

Ich bin in der glücklichen Lage hin und wieder von einer befreundeten Buchhändlerin, die ihre Belletristikabteilung mit Herzblut führt, Leseexemplare zu bekommen, zu denen ich ihr dann ausführliche Besprechungen liefere. Meist landen amerikanische Autoren bei mir, gerne Erstlingswerke, hin und wieder auch mal ein Krimi. So hat auch dieser Erstling von Kristopher Jansma seinen Weg zu mir gefunden.

Gleich morgens hab ich mit dem Lesen begonnen und bin nach 50 gelesenen Seiten kurz aufgetaucht, um dann den Rest des Tages in der Lektüre zu versinken. Das mag ich. Gefesselt werden von der ersten Seite, viel zu schnell lesen, um am Ende nach Luft schnappend wieder in der Realität zu landen.

Wurde Dir als Kind vorgelesen? Kannst Du Dich an eine der Geschichten erinnern?

Oh ja! Mir (uns) wurde immer vorgelesen. Auch als wir schon längst selber lesen konnten, gab es vorgelesene Gute-Nacht-Geschichten. Mein absolutes Lieblings-Vorlesebuch war ‚Das alte Haus‘ von Wilhelm Matthießen. Viele Jahre später hab ich es dem Vater meines Patenkindes geschenkt, der sich über die zungenbrechenden Namen im Buch beschwert hat. Ich musste darüber ziemlich lachen, weil ich das Buch tatsächlich weder selber gelesen, noch jemandem vorgelesen habe. Das wiederum erinnerte mich an die ‚Brautprinzessin‘ von William Goldman.

Gibt es einen Protagonisten oder eine Protagonistin, in den / in die Du mal regelrecht verliebt warst?

Ohne Zögern: Winnetou. Ich war vielleicht elf oder zwölf als ich anfing Karl May zu lesen und habe im Laufe von ein paar Jahren alle Winnetou bzw. Western-Bände gelesen.

In welchem Buch würdest Du gern leben wollen?

In keinem. Bücher, die Geschichten in Büchern, sind besondere Rückzugsorte vor der Realität. Und auch wenn man sich in eine Geschichte hineinträumt, es bleibt Phantasie. Leben findet für mich hier und jetzt statt.

Welche drei Bücher würdest Du nicht mehr hergeben wollen?

Puh, ich hab ein ganzes Regal voller ‚Bücher, die ich nicht missen will‘. Also treffe ich jetzt eine Auswahl von drei Büchern/Autoren, die in einer Stunde/einem Tag/einer Woche wieder ganz anders aussehen würde – aber das ist bei der Fülle an prägender Literatur wohl verzeihbar 😉

Pablo Casals ‚Licht und Schatten‘

John Irving ‚Owen Meany‘ und noch der ein oder andere frühe Irving…

Wilkie Collins ‚Gefallene Blätter‘ und alle anderen…

Ein Lieblingssatz aus einem Buch?

„Aber das ist eine andere Geschichte“. Aus: ‚Die Unendliche Geschichte‘ von Michael Ende.

…und weil ich mir das Buch/Blogstöckchen einfach so angeeignet habe, weiß ich jetzt gar nicht, wem ich es denn zuwerfen sollte. Daran hab ich beim Stibitzen nicht gedacht.


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Nationalpark Nockberge

Als ich erzählte, dass ich spontan einen Kurztrip in die Nockberge machen würde, stieß ich reihenweise auf fragende Gesichter ‚wo sind denn die Nockberge‘?

Hier nun die Auflösung: der Nationalpark Nockberge liegt in Kärnten, nördlich des Millstädter Sees und ca. 50km nördlich des Dreiländerecks Österreich/Italien/Slowenien. Geprägt ist dieser zu den Gurktaler Alpen gehörige Gebirgsteil von grasbewachsenen, ‚kuppigen‘ Berggipfeln, die der Landschaft einen grünen, sanften Anschein geben.

Ich hatte das Glück mich einem Freund anschließen zu können, der eine der hohen Passstraßen, die Nockalmstraße, mit dem Fahrrad befahren wollte. Das Wetter sollte schön werden, ein kleiner Gasthof war schnell gefunden, die Fahrt über die Tauernautobahn an einem Wochentag angenehm verkehrsarm.

Abends dann das Grübeln über der Wanderkarte, welcher Berg soll es denn nun werden – so viele Optionen 😉

Entschieden hab ich mich dann für den Rinsennock mit Ausgangspunkt Turracher Höhe. Nein, keine konditionelle oder bergsteigertechnische Herausforderung, aber das war auch nicht meine Intention. Ich wollte einfach einen Gipfel mit schöner Aussicht, eine Genusstour. Zum Aufstieg hab ich mir die längere Route über den Bergrücken herausgesucht, die mich dann doch in ihrer Steilheit überrascht hat, dafür aber kaum begangen war. Am Nockberg-typischen grasigen Gipfel wurde ich von einem unerwartet eisigen Wind empfangen, der die Brotzeitrast mit Traumblick doch ein wenig verkürzt hat.

Für den Abstieg hatte ich mir einen kleinen Steig gesucht, an dem ich bis zum überlaufenen Parkplatz auf der Passhöhe völlig alleine unterwegs war – toll!

Insgesamt eine lockere 3-Stunden Tour mit wunderschönen Ausblicken auf die umliegenden Nockgipfel, bis hinunter ins angrenzende Italien und Slowenien, genügend Zeit und Ruhe die Tier- und Pflanzenwelt, die Momente in der Natur, die Berge zu genießen – Glücksmomente!

…und dann beim leckeren gemeinsamen Abendessen sich gegenseitig mit müden aber strahlenden Augen vom Erlebtem erzählen…hach!

Ja klar kommen jetzt Fotos 😉

Blick zur Turracher Höhe

Blick zur Turracher Höhe

Rinsennock

Blick zurück zum Gipfel

Entspannt beim Abstieg
…und ja, die Bank stand schief 😉


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Bücher – zwei Empfehlungen und eine halbe

Joël Dicker „Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert“

Viel wird im Moment zu diesem Roman geschrieben, viel Euphorisches lese ich gerade in der Presse. Unbestreitbar, dieses Buch ist unterhaltsam, spannend, überrascht uns mit immer wieder neuen Wendungen, vereint das Genre des Liebesromans geschickt mit einer kriminalistischen Geschichte, hält uns auf Trab mit Sprüngen zwischen verschiedenen Zeitebenen und lässt, vermutlich die Mehrzahl der Leser, eintauchen in die Welt der Protagonisten. Als da wären, der Erzähler Marcus Goldman, dessen Lehrer, Freund und Schriftsteller Harry Quebert, das kleine Städtchen Aurora und die damals 15jährige Nola, die spurlos verschwindet und deren Leiche 33 Jahre später im Garten eben jenes Harry Quebert gefunden wird.

Warum ich bei diesem Buch, das eigentlich alles hat, was einen in den Bann ziehen könnte, so zögerlich mit einer Empfehlung bin? Schwer zu erklären, aber ich hab mich nicht wirklich mit den Personen anfreunden können. Sie waren mir fast ein wenig unsympatisch. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich diese ‚Lolita‘-Stories (33jähriger liebt 15jährige…) einfach nicht nachvollziehen kann/mag. Auch die Freundschaft zwischen Harry und Marcus hat sich mir nicht nachvollziehbar erschlossen.

Nichtsdestotrotz ein fesselndes Buch, das seine Anhänger finden wird.

Ein besonderes Leseplätzchen 🙂

Joachim Meyerhoff „Alle Toten fliegen hoch – Amerika“

Ein schönes Buch für ‚zwischendurch‘. Der Autor erzählt autentisch von seinem einjährigen Austauschjahr im kleinen Ort Laramie, Wyoming, USA. Als begeisterte USA-Reisende war ich schnell gefesselt von der kleinen Highschool-Welt aus Sicht eines deutschen Schülers. Aber Achtung, es ist kein ‚Slapstick‘-Buch mit ständigen Lacheinlagen, sondern eine sehr anrührend, durchaus emotionale, auch mal traurige Geschichte.

Thomas Glavinic „Das größere Wunder“

Für mich bisher mein Lese-Highlight des Jahres. Schon lange hat mich kein Buch mehr so von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann gezogen.

Ich habe mich in eineinhalb Tagen durch das Buch gehechelt, konnte einfach nicht aufhören und war hinterher total enttäuscht, dass ich mir nicht mehr Zeit genommen habe – aber genau so funktioniert ja eine gute Geschichte.
Als Anhängerin amerikanischer Autoren und großer ‚Geschichtenerzähler‘ war ich völlig überrascht Glavinic hier in die Reihe eines frühen Paul Auster, Nicholas Christopher, Chad Harbach oder Michael Chabon einordnen zu können.
‚Das größere Wunder‘ ist eines dieser Bücher, in das wir eintauchen von der ersten Minute. Und sollte man es nicht schaffen das Buch an einem Tag zu lesen, so wird man morgens aufwachen mit Vorfreude auf die letzten Seiten, die vom Buche übrig sind. Eine dieser wundervollen Geschichten, deren Ende man nicht erwarten kann und die Enttäuschung, dass es eben doch ein Ende gibt, unvermeidbar ist. Eine dieser Geschichten, in der wir gemeinsam mit dem Protagonisten leben, leiden und lieben!

Wenn es nach mir ginge, sollte jeder dieses Buch lesen und lieben, aber tatsächlich glaube ich, dass man zumindest ein klein wenig Freude am Bergsteigen haben sollte, um die Motivation der Figur des Jonas nachvollziehen zu können.

…und an Wunder, ja, an die sollte man auch glauben 🙂


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Vier Hunde, Freundschaft und ein Berg an Emotionen

Sachi und Zuzu

Sachi und Zuzu

Normalerweise mache ich das nicht, crossposting von einem Blog zum anderen, und es wird auch nicht zur Gewohnheit werden, versprochen! Aber diese kleine Geschichte liegt mir am Herzen, und weil ich sie auch für meine Freundin Nan geschrieben habe, die kein deutsch kann, ist sie auf meinem englischsprachigen Blog veröffentlicht.

Irgendwann, wenn die Zeit reif ist, werde ich mal ausführlich die Geschichte meiner außergewöhnlichen Freundschaft zu Nan in den USA und wie sie zustande kam, erzählen. Heute verdrücke ich noch ein paar Tränchen, weil ich die beiden liebenswerten Greyhounds nicht mehr wiedersehen werde.

http://wp.me/p1D3vO-aW

 

 


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Ein ‚bayerischer‘ Tag

Wer fleißig meinen Blog liest … und davon gehe ich doch aus 😉 … hat vor kurzem in dem Artikel ‚Ein Wandertag‘ vom Projekt ‚Romantische Straße‘ gelesen, das ich gemeinsam mit einer Freundin letztes Jahr im Januar in Angriff genommen habe. Hier kann man im englischsprachigen Blog von den Anfängen lesen.

Wer eine ungefähre Vorstellung davon hat wo Augsburg liegt, hat vielleicht schon mal davon gehört, dass durch die Stadt der Lech fließt. Das ist eine schöne Sache, gibt es doch die wunderbaren Lechauen, viele unterschiedlich große Stau- und Badeseen, grüne Oasen inmitten der Stadt.

Lechstausee in Kaufering

Lechstausee bei Kaufering

Unsere nächsten zwei-drei Wanderetappen auf der ‚Romantischen Straße‘ sollten uns in ca. 50km entlang des Lechs nach Landsberg bringen. Nun ist es zwar nett, diesen wunderbaren Grüngürtel in unmittelbarer Nähe zu haben, kilometerlange Hatscher geradewegs entlang eines Flusses können sich allerdings ins Endlose dehnen. So haben wir kurzerhand beschlossen für die Strecke bis Landsberg/Lech eine Regel zu ändern: wir würden einfach aufs Fahrrad umsteigen. Nein, wir haben kein schlechtes Gewissen deswegen! Zumal Wander- und Radstrecke auf langen Abschnitten parallel verlaufen, und wer einmal an einem sonnigen Sonntag entlang einer ausgewiesenen Radlstrecke gewandert ist, weiß um das Vergnügen ständig vor von allen Richtungen heranbrausenden Bikern in Deckung gehen zu müssen.

Ausnahmsweise folgen wir mal der grünen Beschilderung für Radfahrer!

Ausnahmsweise folgen wir mal der grünen Beschilderung für Radfahrer!

So haben wir uns also für einen halben Tag unter die Radler gesellt. Und siehe da, es hat Spaß gemacht. Ich gestehe, das hat viel damit zu tun, dass die äußeren Umstände perfekt waren: bayerischer Himmel weiß und blau, eben, im Sinne von: flach, ein schnurrendes Fahrrad, das endlich mal ausfahren durfte und selbst für mich ‚von A nach B‘-Stadtradlerin lockere 50 Kilometerchen in gemütlichen drei Stunden. Ich werde doch nicht etwa noch Spaß am Wanderradfahren finden? Nee nee, ab Landsberg geht es wieder zu Fuß weiter Richtung Ziel in Füssen.

…und los gehts im Siebentischwald

Am Sonntag morgen ist man noch alleine unterwegs! Am Lochbach, kurz hinter Augsburg

Mutter-Kind-Gruppe der Albino Kühe?

Das Plätzchen war zu verlockend, um nicht eine kleine Rast einzuschieben!

Augsburg - Landsberg 11.8.13 032

Landsberg Bahnhof Romantik :-)

Landsberg, Bahnhof-Romantik 🙂

Hmmm, ja, der ein oder andere sportliche Biker wäre jetzt natürlich auch wieder zurück geradelt, aber uns in unserer ‚fahren mal schnell nach Landsberg ohne gepolsterte Radlerhosen‘-Naivität hat das völlig genügt! Autsch 😉

Mal ganz davon abgesehen, dass am Abend die volle Aufmerksamkeit gefordert war für die Jubiläumsveranstaltung 25 Jahre ‚Literatur im Biergarten‘, frei nach dem Motto des Veranstalters der Buchhandlung am Obstmarkt „Bier und Buch, das macht kluch“.

…vom Bier allein kann man ja auch nicht leben 😉

Eine Veranstaltung wie das ‚literarische Sommervergnügen im Biergarten‘ auch nur ansatzweise wiederzugeben, wäre irgendwie anmaßend. Darum nur soviel: ein charismatisch bayerischer Thomas Darchinger hat mir kunstvoll unterhaltsam vor Augen geführt, dass völlig unsinniges Geschwätz in bayerischer Mundart vorgetragen zum Schreien komisch sein kann, die traurigsten Geschichten noch anrührender werden und politisches uns nachdenklich zurücklässt. Mehr wie untermalt wurde ‚A gmade Wiesn‘ von korrespondierenden Eigenkompositionen des fantastisch passenden Rössltrios.

Ein toller Abend und passender Ausklang eines schönen bayerischen Tages!

…klar kommen noch ein paar fotografische Eindrücke 🙂

Kurt Idrizovic von der Buchhandlung am Obstmarkt in Augsburg

Kurt Idrizovic von der Buchhandlung am Obstmarkt in Augsburg

Florian Burgmayr an der Tuba

Florian Burgmayr an der Tuba

Hans Kröll, Trompete

ein etwas verwackelter (sorry) Hans Kröll, Trompete

Das Rössltrio

Das Rössltrio mit Thomas Darchinger

Bayerisches 'Biergarten candle to go' - hat den Abend durchgehalten!

Bayerisches ‚Biergarten candle to go‘ – hat den Abend durchgehalten!

Thomas Darchinger 'in äktschn'

Thomas Darchinger ‚in äktschn‘